Erbrecht

In der BRD wird die nächsten Jahre grosses Vermögen vererbt. Gleichzeitig befindet sich die Besteuerung (Erbschafts- und Schenkungssteuer) in einem stetigen Wandel, wie die neueste Erbschaftssteuerreform zeigt.

Nur 20% der Bundesbürger haben ein Testament.

Um die finanziell günstigste Möglichkeit zu wählen und späteren Streit unter den Erben zu vermeiden, ist Vorsorge dringend anzuraten.

Ein Testament können Sie selbst handschriftlich fertigen.

Um die gewünschten Verfügungen rechtswirksam zu gestalten, raten wir zu einem Beratungsgespräch.

Haben Sie geerbt, stellt sich oft die Frage, ob die Erbschaft angenommen oder ausgeschlagen werden soll. Sind Sie enterbt worden, ist zu prüfen, ob Ihnen Ansprüche gegen die Erben, wie Pflichtteilsansprüche zustehen oder ob die benachteiligende letzwillige Verfügung angefochten werden kann.

Auch hier stehen wir Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.

weitere Informationen

Checkliste - Wichtige Schritte

  1. Totenschein Nach jedem Erbfall muss unverzüglich ein Totenschein ausgefüllt werden. Ein Arzt ist herbeizurufen, welcher die Todesursache feststellt und den Totenschein ausstellt.
  2. Sterbeurkunde Der Todesfall muss beim Standesamt des Sterbeorts spätestens an dem ersten dem Todesfall folgenden Werktag angezeigt werden. Anzeigepflichtig ist das sog. „Familienhaupt“ (in der Regel überlebende Ehepartner, Eltern des Verstorbenen, oder dessen Kinder). Beim Standesamt muss vorgelegt werden:
    -Personalausweis des Verstorbenen -Totenschein des Arztes -Geburtsurkunde -Heiratsurkunde -Sterbeurkunde des Ehepartners -Scheidungsurteil
  3. Bestattung Am nächsten dem Todesfall folgenden Werktag ist der Todesfall dem Bestattungsamt anzuzeigen. Die Art der Bestattung bestimmen die nächsten Angehörigen. Ihnen obliegt die sog. Totenfürsorge. ACHTUNG: Sollte der Erblasser Bestimmungen über die Art und Weise seiner Bestattung treffen wollen, sind diese nicht in das Testament aufzunehmen, sondern gesondert festzulegen. Es vergehen oft mehrere Wochen nach dem Tod, bis das Testament eröffnet wird.
  4. Mitteilung des Todesfalls an die Versicherung (Lebens- und Unfallversicherung) Je nach Vertragsbedingungen der Versicherungsgesellschaft muss der Todesfall binnen 24 Std. – 72 Std. gemeldet werden, um keinen Rechtsnachteil zu erleiden.
  5. Ablieferung von Testamenten Alle Schreiben die ein Testament sein könnten müssen sofort nach dem Tode beim Amtsgericht -Nachlassgericht- am letzten Wohnsitz des Erblassers abgeliefert werden. Versteckte Briefumschläge sind dem Amtsgericht -Nachlassgericht- ungeöffnet zu übergeben. Diese Verpflichtung hat jeder, der solche Schreiben aufbewahrt oder gefunden hat. Wer diese Verpflichtung nicht erfüllt, macht sich einer Urkundenunterdrückung strafbar.
  6. rechtzeitige Einholung von Rechtsrat Sinnvoll ist sich rechtzeitig bei einem Rechtsanwalts beraten zu lassen. Dadurch können bereits vorab Probleme vermieden oder gelöst werden. Rechtsschutzversicherungen übernehmen in der Regel die Kosten einer erbrechtlichen Beratung bei einem Rechtsanwalt.